Hamburg: Anbieter von Angeltourismus werben jetzt gemeinsam


 
 
 

Oldenburg – Angeltouristische Unternehmen aus ganz Schleswig-Holstein haben sich zur Sparte «Angeltourismus» in der landesweiten Dachorganisation «Wassertourismus in Schleswig-Holstein» zusammengeschlossen. Ziel des Zusammenschlusses sei es, den Angelsport und den Angeltourismus im Norden weiterzuentwickeln und zu stärken, teilte der Dachverband mit.

Die Initiatoren reagierten damit auf die zunehmende Reglementierung des Angelsports durch das Bundesumweltministerium. So gilt seit September 2017 in Teilen des Fehmarnbelts und vier weiteren Schutzgebieten der Ost- und der Nordsee auch für Angler ein Fangverbot. Außerdem dürfen sie zur Schonung der Dorschbestände in der gesamten Ostsee aktuell pro Tag höchstens sieben Dorsche angeln. 2018 war die Zahl noch auf fünf Fische pro Angler beschränkt gewesen.

Diese Beschränkungen hätten Hochseeangelbetriebe, Bootsverleiher und Angelshop-Betreiber hart getroffen, sagte der Vorsitzende der Angel-Sparte, Lars Wernicke. Die Gründung der Sparte Angeln sei nicht das Ende der harten letzten Monate, sondern der Anfang neuer Aktivitäten, sagte er. Geplant seien unter anderem ein gemeinsamer Angel-Guide und eine Weiterentwicklung der Internetseite «Erlebnis Meer», sagte Wernicke.