Freude beim Angeln: Inklusion am Haken am Rechenweiher

Fischereiverein-Vorsitzender Klaus Wächter (Zweite Reihe, links), Betreuer Josef Wenzl (rechts) und Betreuerin Christina Schnurrer (orangenes Shirt).

 
 
 

Toller Saisonstart bei den Anglerfreunden St. Benedikt: Am Rechenweiher wurden etliche Fische gefangen. Doch das war nicht der größte Erfolg.

Am Samstag lud der Fischereiverein Reuth die Anglerfreunde St. Benedikt aus Mitterteich und Windischeschenbach zum Fischen auf den Rechenweiher ein. Die 18 Bewohner aus den Wohngemeinschaften um die Betreuer Josef Wenzl und Christina Schnurrer waren sehr gespannt, als es um 10 Uhr hieß: Petri heil. Die Aufregung war schnell verflogen, da die Vertreter des Fischereivereins gut vorbereitet waren. Von Anfang an waren die Bewohner mit den Profis in ihrem Element. Es entstand ein harmonisches Miteinander, bei dem es keinerlei Berührungsängste gab.

Bei gutem Angelwetter wurden viele Techniken ausprobiert, jedoch ließen sich die Fische nur schwer an den Haken locken. Dennoch wurden verschiedene Fische gefangen zum Beispiel Brasse, Rotaugen, Karpfen und Schleien.

Der allergrößte Fang für die Anglerfreunde St. Benedikt waren allerdings die Freundschaften, die während des Tages geschlossen wurden. Betreuer und Vereinsmitglieder waren sich einig, dass so Inklusion aussehen kann und sollte.

Mittags gab es Gegrilltes und am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Hier hatten die Bewohner noch einmal Gelegenheit, sich Tipps und Motivation für die laufende Saison zu holen. Es gab tolle Gespräche, bei denen die Anglerfreunde von ihren Erlebnissen am Edersee 2018 und geplanten Aktionen für 2019 erzählten, wie dem Familienangeln am 14. Juni in Neustadt/WN.

Zum Schluss bedankte sich Wenzl für den erlebnisreichen Tag und unterstrich nochmals die Wichtigkeit der Beziehungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. Es waren sich alle einig, dass diese Aktion im nächsten Jahr wieder stattfinden werde.