Neues Zentrum in Hamburg: Darum wird Angeln bei uns immer beliebter

Der „Streetfisher“ Gordon Naumann wirft in der HafenCity seine Angel aus.

 
 
 

Hamburg – Angeln – früh aufstehen, stundenlang schweigend am Wasser sitzen und auf einen Fang hoffen? Von wegen. Angeln ist so beliebt wie nie – und legt sein eher ödes Image ab. Der Angel-Trend Streetfishing ist längst in den Großstädten angekommen. Jetzt gibt es gute Nachrichten für alle Angler in Hamburg: Die Hansestadt bekommt ein neues Angelzentrum.

Wasserschutzpolizei-Station wird neues Angelzentrum

Ob das der neue Hotspot für alle Hobbyfischer wird? Direkt am Elbufer auf der Entenwerder Halbinsel in Hamburg soll im nächsten Frühjahr eine neue Anlaufstelle für Angler entstehen, wie die „Bild“ berichtete. Für rund eine halbe Millionen Euro soll die ehemalige Wasserschutzpolizei-Station in Entenwerder umgebaut werden. Der Plan kommt von der Wirtschaftsbehörde.

Trendsport Angeln in der Großstadt

Warum sich die Investition lohnt? Angeln boomt. Der Sport hat sich zum Outdoor-Erlebnis für gestresste Großstädter entwickelt und wird immer populärer. Ab in die Natur, zur Ruhe kommen und abschalten. Mit dem Trend Streetfishing wird das Hobby großtstadttauglich: mit Bus, Bahn oder Fahrrad zum nächsten Gewässer, mitten in der City und ohne viel Equipment.

Hamburg: Hotspot für Zander

In Hamburg sind die Gewässer weitgehend frei. Wer angeln will, muss kein Mitglied im Angelverein sein – lediglich einen Angelschein besitzen. Im neuen Angler-Zentrum sollen zukünftig Fischereiprüfungen angeboten werden und ein Info-Zentrum gibt Auskunft über die Flora und Fauna in Hamburgs Gewässern. In der Hansestadt können Angler vor allem einen Fisch besonders gut angeln: Zander. Der Hamburger Hafen ist der Hotspot für den beliebten Speisefisch.